Parodontosebehandlung

Parodontose
Parodontose (Parodontitis)

Parodontose ist eine Erkrankung des Zahnhalteapparates (Parodontiums). Fachlich korrekt ist der Begriff Parodontitis, der eine entzündliche Veränderung des Parodontiums beschreibt.

Ursache für die Entstehung von Parodontitis sind Bakterien, die sich durch eine Laboruntersuchung nachweisen lassen.
Parodontitis beginnt meist schmerzlos. Das Zahnfleisch schwillt an, blutet eventuell und es entstehen vertiefte Zahnfleischtaschen. Diese bilden eine ideale Nische für Bakterien und Zahnbelag. In der Folge kommt es durch die Entzündung zum Abbau des Kieferknochens. Dies kann im schlimmsten Fall zum Zahnverlust führen.

Faktoren, die eine Parodontitis verstärken sind Rauchen, erbliche Veranlagung, Allgemeinerkrankungen wie z.B. Diabetes, hormonelle Veränderungen und schlechte Mundhygiene. Auch Stress wird als verstärkender Faktor diskutiert.
Ein Gentest kann über erbliche Veranlagung Aufschluss geben. Mit einem mikrobiologischen Test kann die Keimbelastung ermittelt werden.

Ziel einer Parodontitistherapie ist die Beseitigung der Parodontitisbakterien und Zahnbeläge.
Nach einer gründlichen Diagnostik werden in einer ersten Hygienephase mit einer gründlichen professionellen Zahnreinigung die Zähne vorgereinigt. Im Anschluss werden mit entsprechenden Instrumenten unter örtlicher Betäubung die mit Bakterien besiedelten Ablagerungen an den Wurzeln entfernt.
Unterstützend kann eine bakterielle Keimabtötung mit dem Laser erfolgen.
 © Zahnarzt Dr. med. dent. Gerhard Görgl, Kerschensteinerstr. 18, 91315 Höchstadt a.d. Aisch webdesign